Aktuelles

  • Kita Biberburg zertifiziert sich bei der „Stiftung Kinder forschen“

    Wir freuen uns sehr, zusätzlich zu der Förderung der Dr. Hans Riegel-Stiftung als Forscher Füchse Kita nun auch im Netzwerk der Stiftung Kinder forschen mitzumachen. https://www.stiftung-kinder-forschen.de/de/zertifizierung/

    Die Stiftung Kinder forschen schreibt dazu:

    Herzlichen Glückwunsch zur Zertifizierung! Mit viel Engagement begleitet ihr die Kinder in eurer Einrichtung bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag und schafft damit wichtige Grundlagen in der Bildungsbiografie der Kinder. Mit der Zertifizierung und der zugehörigen Plakette möchte die Stiftung Kinder forschen euer Engagement wertschätzen und nach außen sichtbar machen. Im Folgenden erhaltet ihr eure detaillierte Rückmeldung zu den einzelnen Qualitätsbereichen sowie Ideen und Anregungen, wie ihr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und BNE noch stärker in euren Alltag integrieren könntet.

    Wir vertiefen unsere Arbeit seit August 2023 im MINT Bereich und Kinder, Team und Eltern sind begeistert über die vielen Möglichkeiten, die uns die Stiftung Kinder forschen bietet!

  • Kita Biberburg erhält Team-Coaching der Dr. Hans Riegel-Stiftung und wird durch die „Stiftung Kinder forschen“ erfolgreich zertifiziert

    Ein roter Faden zog sich durch das Coaching des Kita-Teams der Kindertagesstätte Biberburg zum Thema MINT. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im MINT-Bereich werden in der Kita spezielle Aktivitäten angeboten, um Kinder frühzeitig für diese Themen zu begeistern und ihr Interesse an Forschung und Experimenten zu wecken.

    In drei Einheiten gab es durch Brigitte Will, Beratung und Coaching für Kitas in Bayern, diesmal zu Gast in Nordrhein-Westfalen, viel Input zum Forschen und Entdecken und zur Gehirnentwicklung von Vorschulkindern. Das Team-Coaching wurde im Rahmen des Förderprogramms Forscher Füchse der Dr. Hans Riegel-Stiftung initiiert. Die Kita Biberburg zählt seit August 2023 zu einer von fünf Forscher Füchse-Kitas, die neben einer materiellen Förderung auch Fortbildungen für das Team und eine Unterstützung durch externe Fachkräfte erhält, mit dem Ziel zu einem Leuchtturm der frühkindlichen MINT-Bildung zu werden.

    Mit einer großen Anzahl von Methoden gelang eine rundum gelungene Fortbildung, die im Kita-Team großen Anklang fand. Besonders der Punkt „Zukunftswerkstatt – Wie forschendes Lernen in der Kita gelingt“ wurde ausführlich bearbeitet. Aus der Perspektive der Kinder, in der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team und im Austausch mit Eltern wurde in Kleingruppen zusammengetragen, was in der Biberburg wichtig ist.

    Es wurden viele Pläne für die Zukunft geschmiedet: Es wird zukünftig neben der schon traditionellen Waldwoche eine Forschungswoche geben und die Überlegungen zur Einrichtung des Forschungsraumes wurden weitergeführt.

    Besonders herausgearbeitet wurde die Wichtigkeit der Haltung der Fachkräfte. Studien deuten darauf hin, dass Pädagog:innen mit einer positiven Einstellung zu MINT-Themen, Mädchen und Jungen mehr motivieren, sich in diesem Feld auszuprobieren.

    Genau zu dem Thema passt die Zertifizierung der Kita Biberburg bei der „Stiftung Kinder forschen“. Im lokalen Netzwerk des Kreises Warendorf ist die Kita nun offiziell ein Haus, in dem Kinder forschen.                                                                                                                                Die gemeinnützige „Stiftung Kinder forschen“ mit Sitz in Berlin setzt sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik ein. 

    Mittels Fortbildungsprogrammen unterstützt die bundesweite Initiative pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Forschergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert bei ihren Entdeckungen zu begleiten. Das Ziel ist die nachhaltige Verankerung der MINT-Bereiche in der frühen Bildung. Die Stiftung arbeitet dabei mit lokalen Netzwerkpartnern zusammen.                                                     

    Koordiniert wird das Netzwerk „Stiftung Kinder forschen“ durch die Netzwerkkoordination beim Regionalen Bildungsnetzwerk im Amt für Jugend und Bildung des Kreises Warendorf.

    Frau Khia Sluka, Ansprechpartnerin des regionalen Bildungsnetzwerks Kreis Warendorf, überreichte den Kindern und Mitarbeiter:innen der Kita Biberburg die Urkunde der Stiftung und hatte noch einige spannende Materialen zur MINT Förderung im Gepäck.                                                                                                 

    Das Team der Kita Biberburg hat durch die Zertifizierung nun die Möglichkeit, an Fortbildungen der Stiftung teilzunehmen und den reichen Fundus an Medien und Ideen zu nutzen. Diese Ressourcen kommen in vollem Umfang den Kindern zugute. Darüber freuen sich die Biberburgfamilien und das Team der Kita.

  • Biberfamilien treffen den Bischof Nikolaus in der Hohen Ward

    Jedes Mal, wenn sich viele Kinder mit ihren Eltern auf den Weg machen, von der Reithalle Albersloh in die Hohe Ward, ist wieder die Erwartung groß, den Bischof Nikolaus im Wald zu treffen. Unter den Biberburgkinder geht sogar das Gerücht, er solle dort wohnen.

    Die Familien und Mitarbeitende der Kita Biberburg freuten sich über trockenes Wetter und hatten gerade einen Kreis auf der großen Wiese im Herzen der Hohen Ward gebildet, als schon der Nikolaus von weitem zu sehen war.

    Ein Raunen ging durch die Runde, kam doch der heilige Mann in vollem Ornat mit seinem Bischofsstab und einem gewaltigen Sack über der Schulter zwischen den großen Bäumen hindurch.

    Eilig stimmte Chrischi Wolf ein Lied auf seiner Gitarre an und dem Bischof scholl aus den Reihen der Kinder und Erwachsen „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ entgegen.

    Gespannt waren alle, als der Nikolaus seinen Sack öffnete und die Socken herauszog, die doch in der vergangenen Woche noch in den Kita-Gruppen an einer langen Wäscheleine aufgehängt waren. Tags zuvor waren sie plötzlich über Nacht aus der KiTa verschwunden und tauchten nun mit Leckereien gefüllt wieder auf.

    Mutig ging jedes einzelne Kind zum Bischof Nikolaus, um seine Gabe entgegenzunehmen. Die Vorschulkinder der Biberburg trugen als Dank ein Gedicht vor, was mit Applaus aus der Runde belohnt wurde.

    Der Nikolaus hatte außer den Socken auch eine Geschichte im Gepäck. Er erzählte vom übermütigen kleinen Stern, der den weisen Männern aus dem Morgenland den Weg zur Krippe zeigen sollte, aber am Himmel immer hin und her und kreuz und quer umher flog. Glücklicherweise fanden die heiligen drei Könige den Weg zum Stall trotzdem und der kleine Stern hatte seine Aufgabe erfüllt.

    Der Nikolaus verabschiedete sich schließlich mit der Erklärung, er habe noch sehr viel zu tun, mit allen Besuchen bei Kindern in der ganzen Welt. Die Biber nahmen Abschied mit einem Lied und stärkten sich anschließend mit ihrem mitgebrachten Winterpicknick.

  • Kleines Haus auf großer Reise

    Eine Spende der besonderen Art hat unsere Kita im Sommer 2025 erhalten. Die VEKA AG mit Hauptsitz in Sendenhorst hat ein Mobile Home an unsere Einrichtung weitergegeben. Das Tiny House stand einige Jahre auf dem Gelände der VEKA AG und wurde als Ausstellungs- und Besprechungsraum genutzt. Seit dem Sommer findet es als Biber-Häuschen eine neue Verwendung als Team- und Arbeitsraum des Personals und für Elterngespräche. Auch für externe Kooperationspartner, wie die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Caritasverbandes oder der Beratungsstelle EFL des Bistums Münster steht die Tür des Häuschens offen.

    In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Engagierten haben Vorstand und Leitung der Biberburg die nötigen und sehr vielfältigen Schritte zur Verwirklichung des Projektes bewältigt. Besonders unser Kita Vater Matthias Koch, der im wirklichen Leben bei VEKA beschäftigt ist, hat die richtigen Fäden gezogen, all sein Knowhow eingesetzt. Wir danken ihm und auch besonders Elke und Andreas Hartleif (Personalvorständin und Vorstandsvorsitzender der VEKA AG) ganz herzlich für den großartigen Einsatz (für die gute Sache)!

    Die Stadt Sendenhorst hat unkompliziert und unbürokratisch die Grenze des Kita Grundstückes um einige Meter auf den öffentlichen Spielplatz verschoben, um Platz für das neue Gebäude zu schaffen. Das Häuschen fügt sich wie selbstverständlich in das Bild der Kindertagesstätte ein. Die Nachbarschaft zeigte sich außerordentlich kooperativ und viele Albersloherinnen und Albersloher nahmen großen Anteil am Verlauf der Aufstellung.

    Diese gestaltete sich sehr spannend, waren es doch 70 qm mit 11 Tonnen Gewicht, die, zu nächtlicher Stunde, an einem Stück auf einem Schwertransport von Sendenhorst nach Albersloh bewegt wurden. Höchst aufregend wurde es im Morgengrauen, als der, vor der Kita positionierte Kran, das Tiny House von der angrenzenden Pferdewiese über eine hohe Hecke auf den Bestimmungsort schweben ließ.

    Nun freuen sich alle in der Biberburg über den erweiterten Raum, der im Bestandsgebäude zulässt, Räume für die Kinder umzunutzen. Der bisherige Personalraum wird als Biber-Bistro zum Essen genutzt, der große Spielflur wird zum MINT-Forschungsbereich umgestaltet.

  • Wilder Westen in Albersloh

    In Albersloh werden Cowgirls und Cowboys gesichtet. Sie galoppieren mit fliegenden Hüten durch Sand und Gras, während runde Ballen aus Gestrüpp durch die Landschaft wehen.

    Statt in Hollywood dreht Regisseur Chrischi Wolf gemeinsam mit Regieassistentin Hannah Pohl an der Kita Biberburg einen Western mit den Maxi.

    Die begeisterten zukünftigen Schulkinder haben ein spannendes Western-Filmprojekt auf die Beine gestellt. Mit viel Fantasie inszenieren die jungen Schauspieler eine aufregende Geschichte, die von wilden Reitern des Ponyexpress, Gangstern und mutigen Revolverheldinnen handelt.

    Es geht um ein Schachspiel, genauer gesagt um „Fernschach“. In Ermangelung von Telefon und ähnlichen Hilfsmitteln spielt Isabella von der Ostküste Amerikas im Jahr 1860 gegen ihre Freundin Friederike an der Westküste Zug um Zug. Die jeweiligen Schritte auf dem Schachbrett werden per Ponyexpress übermittelt. Die Reiterinnen und Reiter haben viele Abenteuer zu bestehen.

    Die mutigen Ponyreiter treffen auf eine Bande von Gangstern, die mit gezinkten Karten ein Kartenspiel manipulieren, sowie einem dramatischen Blinzel-Duell, das von der mutigen Sheriffin beendet wird. Das Highlight des Films ist zweifellos das spannende Eingreifen der Revolverheldin, die als Meisterschützin die hochgezogene Hängebrücke über einem reißenden Fluss herunterschießt und so für das Weiterkommen der Reiterinnen sorgt.

    Dramatisch setzen sich die Helden des wilden Westens bei der Rettung einer zu Ertrinken drohenden Ziege ein.

    Die jungen Filmemacher zeigen viel Kreativität und Mut bei der Umsetzung ihres Western-Abenteuers. Das Projekt fördert nicht nur die Fantasie, sondern auch Teamarbeit und Selbstvertrauen – Eigenschaften, die die zukünftigen Generationen auf ihrem Weg begleiten werden.

    Regisseur Chrischi Wolf hat schon verschiedentlich mit den jungen Nachwuchstalenten der Biberburg gedreht. Im Herbst ist das erste Filmfestival in Albersloh geplant.

    Hier werden die Oscarverdächtigen Streifen einem interessierten Publikum vorgestellt. Hollywood ist nicht uninteressiert an der Veranstaltung, so wird gemunkelt.

  • Abschied von Pelle, unserem Kita-Hund

    Wir verabschieden uns von unserem Kollegen, unserem Kita-Hund Pelle. Viele Jahre hat Pelle uns regelmäßig mit Irmela in der Biberburg besucht. Unzählige Kinder haben mit ihm den Umgang mit Hunden kennengelernt, Leckerli für ihn versteckt und sich von ihm die Socken ausziehen lassen. Pelle war ein Tröster und Kuschelhund. Er hatte ein so feines Gehör, dass selbst die wildesten Bibebrkinder ganz still sein konnten, wenn „Pelleclub“ war!

    Wir sind mit Irmela und ihrer Familie traurig, dass Pelle gehen musste! Mach´s gut Pelle!

  • Die Biberburg ist eine Preisträger-Kita der Dr. Hans Riegel-Stiftung

    Die Kita Biberburg aus Albersloh gehört zu den fünf Gewinnern der „Forscher Füchse“-Förderausschreibung 2022/2023 der Dr. Hans Riegel-Stiftung!
    Das Projekt „Forscher Füchse“ wurde 2019 von der Dr. Hans Riegel-Stiftung ins Leben gerufen
    und fördert alle drei Jahre bundesweit fünf Kindertageseinrichtungen dabei, ihren MINT-Bereich
    (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu stärken. Ziel ist es, Kinder
    möglichst früh zu Neugierde und entdeckendem Lernen zu ermutigen.
    Die Kita Biberburg hat sich in den vergangenen Monaten gegen rund 100 andere Kitas
    durchgesetzt und erhält für drei Jahre eine Förderung der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Diese
    beinhaltet neben einer materiellen Aufwertung der Einrichtung im MINT-Bereich in Höhe von
    10.000 Euro, Fortbildungen für das Team und eine Unterstützung durch externe Fachkräfte. Mit der materiellen Förderung der Stiftung möchte die Kita insbesondere einen Forscherraum zum Experimentieren und Forschen ausstatten, um bei den Kindern frühzeitig das Interesse für naturwissenschaftliche Phänomene zu wecken. Das Außengelände ist bereits durch Hochbeete und einen Regenwassersammler erweitert. Zusätzliches Material rund ums Forschen und die weitere Qualifizierung des Teams der Kita Biberburg runden das Angebot sinnvoll ab.
    Marco Alfter, Geschäftsführer der Dr. Hans Riegel-Stiftung:
    „Den Kindergarten als Ort frühkindlicher Bildung im MINT-Bereich zu gestalten und die Pädagoginnen und Pädagogen in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist unser erklärtes Ziel im
    Projekt „Forscher-Füchse“. Die Kita Biberburg hat gezeigt, dass Träger, Leitung,
    Mitarbeiter*innen und Eltern an einem Strang ziehen. Dies mit unserer mehrschichtigen
    Förderung kombiniert, sind beste Voraussetzungen, um aus der Kita Biberburg innerhalb
    von drei Jahren einen MINT-Leuchtturm der Region zu machen. Wir freuen uns auf die
    Zusammenarbeit!“

  • Forscher Füchse

    Kleine Entdecker – Große Begeisterung

    MINT-AG Kita Biberburg

    Ursula Brinkschulte, Irmela Höfener, Daniela Budde, Rebecca Pohl, Pauline Golenia, (es fehlen Cornelia Sunder und Danielle Trauden als Vertreterinnen des Trägervereins und der Eltern)

    Die Kita Biberburg freute sich über Besuch der Dr. Hans Riegel-Stiftung aus Bonn. Die dort ansässige Gemeinnützige Stiftung des früheren HARIBO-Mitinhabers hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen bei der Zukunftsgestaltung zu fördern.

    Im Bereich der Kitas ist das Projekt der „Forscher-Füchse“ darauf ausgerichtet, Kinder frühzeitig für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.

    „Den Kindergarten als Ort der Bildung für Kinder zu gestalten und die Pädagoginnen und Pädagogen in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist unser erklärtes Ziel im Projekt Forscherkindergarten. Die Begeisterungsfähigkeit und Neugier der Kinder sehen wir als wesentlichen Schlüssel, um ihr Interesse an Naturwissenschaft, Mathematik und Technik zu wecken. Wir erleichtern das Untersuchen und Erforschen einfacher Zusammenhänge in den von uns unterstützten Einrichtungen. Alltagsfragen der Kinder werden durch das geschulte Personal und mit Hilfe des passenden Materials beantwortet.“, so heißt es auf der Homepage der Stiftung.

    Die Mitarbeitenden der Kindertagesstätte Biberburg fassten das direkt als Arbeitsauftrag auf und gründeten eine „MINT-AG“, MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

    In der AG, bestehend aus der Kita-Leitung, Fachkräften jeder Gruppe und zwei Träger- und Elternvertreterinnen, wurde der Förderantrag für die „Forscher-Füchse“ bearbeitet. Hier wurde zusammengetragen, was in der Kita bereits im MINT-Bereich stattfindet und Wünsche definiert, falls die Biberburg durch die Stiftung gefördert wird.

    Etwa 130 Kitas haben sich deutschlandweit beworben, die Kita Biberburg ist, gemeinsam mit 20 weiteren Einrichtungen, in die zweite Auswahlphase gelangt. Die Ideen und Visionen für das Förderprogramm haben der Jury in Bonn gut gefallen!

    Annika Zimdars, Projektleiterin der Stiftung besucht derzeit bundesweit die 20 ausgewählten Kitas. Die MINT-AG und das gesamte Kita-Team freute sich die Räume der Biberburg und die Ideen zum Forschen und Experimentieren zu präsentieren. Der Besuch ist der zweite Baustein im Zeitplan der Forscher Füchse Jury.

    Im Frühjahrwird es dann richtig spannend, es findet ein Online-Voting statt. Mit der Beteiligung am Voting möchte die Dr.-Hans-Riegel-Stiftung gerne das Interesse am und die Unterstützung für das Förderprogramm im Umfeld der Kita erfahren. Die Biberburg wird dann die Elternschaft, die Ortsgemeinschaft und Kooperationspartner zur Abstimmung aktivieren. Natürlich wird die jeweilige Beteiligung anhand unterschiedlicher Kriterien ausgewertet wie beispielsweise der Größe der Kita und Zahl der Kinder.

    Bereits jetzt sind fünf Personen der MINT-AG eingeladen, an der feierlichen Verkündung der Preisträger im Mai in Fulda teilzunehmen. Dort findet die Auswahl der fünf Preisträger-Kitas durch die Forscher Füchse-Jury statt, die jeweils mit je bis zu 30.000 € für drei Jahre gefördert werden!

    Die Auswahl erfolgt dabei in drei Kategorien, die wie folgt in die Wertung mit einfließen: 10 % Besuch vor Ort, 20 % Online-Voting und 70 % Jury-Votum.

    Das Biberburg-Team ist sehr gespannt, wie die Bewerbung ausgeht und wird natürlich zum Online-Voting nochmals alle Eltern, Freunde, Förderer und das gesamte Dorf bitten sich zu engagieren und die Stimme für die Kita Biberburg abzugeben!

  • Ein Ausflug zur Feuerwache in Albersloh

    Die zukünftigen Schulkinder der Kita Biberburg, Maxis genannt, haben einen maximal großartigen Ausflug erlebt.

    Schon von weitem war der Motor des Feuerwehr-Oldtimers von Herbert Sievers zu hören. Er steuerte die Kindertagesstätte an, wo schon aufgeregte Kinder warteten.

    Herbert Sievers, auch als Haus- und Hofmeister in der Biberburg tätig, ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Schon 1967 trat er in Albersloh in die Jugendfeuerwehr ein und ist bis heute geblieben. In einer historischen Uniform aus der Zeit um 1960 stilecht gekleidet, lenkt er das rote Feuerwehrauto vor die Kita.

    Sogleich erfuhren die sichtlich beeindruckten Maxikinder, was für ein Fahrzeug gekommen war. Das Katastrophenschutzfahrzeug LF16/TS aus dem Jahr 1967, im besten Zustand, teils von Herbert Sievers selbst restauriert.

    Die Kita-Leitungen Irmela Höfener und Ulla Brinkschulte nahmen gemeinsam mit den Kindern im Fahrzeug Platz und wurden zur Feuerwache an der Bergstraße kutschiert.

    Hier gab es viel zu sehen. In den Hallen der Albersloher Feuerwehr stehen die Fahrzeuge einsatzbereit aufgereiht. An den Wänden finden alle Feuerwehrleute im Handumdrehen ihre Ausrüstung. Die Kinder probierten Helme und Jacken an, um festzustellen, dass die Frauen und Männer der Feuerwehr viele Dinge für Ihre Einsätze brauchen. Von Stiefeln und Hosen über Jacken, Helme, verschiedenste Handschuhe und manchmal sogar ein Atemschutzgerät. Anschaulich machte die sechsjährige Aliyah vor, wie die Retter über den Boden robben, um in Räumen voller Qualm Menschen zu helfen und Brände zu löschen.

    Andreas Sievers, ebenfalls Feuerwehrmann in Albersloh, unterstützte seinen Vater bei der Führung in der Wache und steuerte ein Tanklöschfahrzeug aus dem Feuerwehrhaus.

    Schläuche wurden ausgerollt und die Kinder spritzten nach der Reihe mit einem kleineren D-Rohr eine Wasserfontäne. Alle weiteren Rohre wurden von Herbert Sievers vorgeführt, bis hin zum B-Rohr. Mit viel Kraft musste er das Rohr festhalten, das bis zu 300 l Wasser pro Minute liefert. Der Wasserstrahl reichte bis über den First des Gerätehauses.

    Schwer beeindruckt sahen die Maxis anschließend zu, wie alle Schläuche und Gerätschaften wieder an den richtigen Ort verräumt wurden. Denn das ist sicher, der nächste Einsatz kommt bestimmt und da geht es um Sekunden, um im Notfall zu helfen.

    In einem aktuellen und dem historischen Fahrzeug wurden die Biberkinder mit ihren Begleiterinnen wieder zurück zur Kita gefahren und zum Abschluss des großartigen Ausflugs grüßte das Martinshorn.

  • Kartoffelernte im Sonnenschein

    Alljährlich sind die Kinder der Biberburg mit dem Bio-Bauern Eberhard Bonse zur Kartoffelernte verabredet.

    Eine Busgruppe und eine große Fahrradgruppe machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg in den Ahrenhorst. Einige ältere Kinder fuhren schon selbst mit dem eigenen Fahrrad und es gab eine bunte Mischung von Fahrradanhängern, Lastenrädern und Rädern mit Kindersitzen.

    Das Kita-Team freute sich über die vielen Radler und Radlerinnen, die den Weg umweltschonend zurücklegten. „Das ist der richtige Weg, um unseren Kindern das Bewusstsein für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen vorzuleben.“

    Ausgestattet mit Eimern und Körben zogen die Kinder und begleitenden Eltern auf den Acker.

    Eberhard Bonse zeigte anschaulich, wie die Kartoffeln mit dem Roder aus der Erde befördert wurden und gab damit den Startschuss zum allgemeinen Sammeln der Knollen. Auf Knien ging es durch die Furche, um möglichst viele Kartoffeln zu sammeln.

    Interessiert sammelten die Kinder neben den Feldfrüchten auch Kartoffelkäfer. Die gestreiften Insekten wurden mit viel Interesse untersucht und der Landwirt wurde mit Fragen gelöchert.

    Alle Kartoffeln wurden auf den Anhänger geladen und später von Eberhard Bonse und seiner Familie nochmals für Mensch und Tier sortiert. Die witzig und besonders geformten Erdäpfel wanderten in einem extra bereitgestellten Korb in die Biberburg und werden dort als Kartoffelausstellung präsentiert. So eine Reihe Kartoffeln ist ziemlich lang und die Anstrengung beim Sammeln brachte Eltern und Kinder zum Schwitzen. Besondere Ausdauer zeigten die vierjährigen  Johanna und Laura und Moritz (5)  beim Sammeln der Erdfrüchte, die den Bauern und einige Erwachsene beim Ernten unterstützten, bis die letzte Kartoffel geerntet war.

    Der Abschluss des Erntetages fand, wie in jedem Jahr, im Garten von Kita-Leiterin Irmela Höfener und Thomas Hoffmeister-Höfener statt, wo sich alle mit einem mitgebrachten Picknick stärkten. Auf den schattigen Rasenflächen fanden alle Biberburger einen Platz auf Decken und an Tischen. Schon nach kurzer Rast gingen die Kinder auf Entdeckungsreise im großen Garten von Familie Höfener.

    Besonders interessant finden die Biberburgkinder, dass auch die beliebten Pommes aus Kartoffeln hergestellt werden. Deutlich wird das am Mc Biber-Tag, wenn es die beliebten Biberburgpommes aus geschnittenen Kartoffeln zum Mittagessen gibt. Stilecht wird der Werkraum in eine Pommes Bude verwandelt, wo die im Backofen knusprig gebackenen Pommes von den Kita-Leiterinnen Irmela Höfener und Ulla Brinkschulte ausgegeben werden. Zusammen mit Würstchen schmecken sie allen Kindern und auch den abholenden Eltern wird sicherlich wieder das Wasser im Mund zusammen laufen.

    „Wir möchten unseren Kindern nahebringen, dass die Kartoffeln in der Erde wachsen und einige Arbeitsschritte nötig sind, bis sie dampfend zum Mittagessen auf dem Teller liegen“, ist sich das Biberburg-Team einig.

    Die besonderen Kartoffeln sind in der Ausstellung „Der Kartoffelkönig und sein lustiges Volk“ zu bestaunen. Rebecca Pohl gestaltete mit einigen Kindern kreativ eine Landschaft rund um den Kartoffelkönig.

  • Waldtag in der Hohen Ward
    Die Hohe Ward ist in weiten Teilen geprägt von Kiefern und moosigen Böden

    Auf Grund der alljährlichen großen Begeisterung und den überaus positiven Erfahrungen aus den Waldwochen haben sich die Kinder der Walfischbucht für einen Vormittag auf eine „Wald-Erlebnis-Reise“ begeben!

    Nachhaltige Beförderung der Ausflügler:innen steht für uns an erster Stelle, also stiegen die Kinder und die begleitenden Erwachsenen in den gecharterten Bus und wurden bis zur Reithalle gefahren. Von dort aus schulterten alle ihre Rucksäcke mit dem leckeren Picknick um zum Lagerplatz im Wald zu wandern.

    Der Wald als ein natürlicher Lebens- und Erfahrungsraum bietet den Kindern unendlich vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken mit allen Sinnen, Erforschen, Erproben, Experimentieren, zum Gestalten, zum eigenständigen und gemeinsamen Tun, als auch Psychomotorik zum Nulltarif.

    An unseren Lagerplätzen gibt es ganz natürliche Bewegungs- und Erlebnisräume die einladen eigenaktiv z.B. auf Baumstämmen zu balancieren, Waldbuden oder eine Baumwippe zu bauen. Der Aufforderungscharakter der Natur setzt Fantasie und Kreativität frei z.B. spannende Räubergeschichten und Spiele zu erfinden. Die Kinder haben Gelegenheit vielfältig mit Naturmaterialien des Waldes zu gestalten sowie mit richtigem Werkzeug zu sägen und zu schnitzen.

    Ein Mandala gelegt aus Naturmaterialen

    Insbesondere die Neugierde und Motivation zur Erforschung der Tier- und Pflanzenwelt werden geweckt. Wir haben uns auf den Weg gemacht „ der Natur auf die Spur “ zu kommen und sie näher unter die Lupe nehmen. Wir möchten den Blick der Kinder für die „Wunder der Natur“ und die Lebewesen des Waldes zu schärfen und sie in der Erforschung unterstützen. 

    Die „Biberburg-Naturforschenden“ haben eine Blindschleiche entdeckt!
    Ein großartiges Fundstück: eine Dammwildschaufel

    Das Wahrnehmen mit allen Sinnen verstärkt das Erleben, regt zu weiterem Forscherdrang an und verstärkt das Verstehen und Lernen von Sinn-, Handlungs- und Naturzusammenhängen. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Kinder eine emotionale Beziehung zum Wald entwickeln, sich Berührungsängste verflüchtigen und sie so auch für den Schutz der Natur, von Pflanzen und Tieren, sensibilisiert werden.

    Und überhaupt macht es auch riesigen Spaß gemeinsam zu Picknicken, Waldlieder zu trällern und vieles mehr.

  • Von der Raupe zum Schmetterling

    Der Frühling kommt ins Münsterland und mit ihm kommen die Schmetterlinge in die KiTa Biberburg.

    Die Kinder und Erwachsenen im Maulwurfhügel widmen sich mit großem Interesse und viel Freude ihrem Projekt „Von der Raupe zum Schmetterling“. Per Post reisten die zukünftigen Schmetterlinge im Raupenstadium an, um sich im umgestalteten Aquarium einzuleben.

    Im Buch „die Raupe Nimmersatt“, zurzeit besonders aktuell durch den Autor Eric Carle, der kürzlich verstorben ist, sehen die Kinder immer wieder gern die verschiedenen Entwicklungsstadien der Raupe. Raupen sind gefräßige Insekten, sie fressen ihre Eierschalen und das Blatt, auf dem sie schlüpfen. Im Kinderbuch frisst die Raupe leckeres Obst und am Ende sogar Kuchen, Würstchen, saure Gurken und Lollis, so dass den kleinen Zuhörer:innen das Wasser im Mund zusammenläuft. Nebenbei prägen sich auch direkt die Namen der Wochentage ein, ein tolles Buch!

    Aber zurück zu unseren KiTa Raupen, die sich gerade an einem speziellen Futter aus pflanzlichen Bestandteilen, gemischt mit Fruchtzucker so dick fressen, dass sie sich in einem Monat mehrmals häuten und sich zur Puppe entwickeln. Die Puppe wird auch, wie wir bei Eric Carle erfahren, Kokon genannt. Aus dem Kokon schlüpfen nach etwa zwei bis vier Wochen wunderschöne Schmetterlinge. Hier bei uns in der Biberburg sind es Distelfalter, denen nach dem Schlüpfen Blüten mit einer Zuckerlösung, aber auch aufgeschnittene Orangen und überreife Bananen angeboten werden.

    Der Distelfalter ist ein Wanderschmetterling und sucht sich eine Umgebung, die ihm ausreichend Nahrung bietet. Wir hoffen, dass unsere Schmetterlinge noch ein wenig in unserem KiTa-Garten verweilen. Gerne leben sie in Blühwiesen.

    Wir haben aus den Begleitmaterialien erfahren, dass zu den Feinden des Schmetterlings Vögel, Spinnen, Mäuse und Fledermäuse gehören, der größte Feind aber der Mensch ist, der ihren Lebensraum zerstört.

    Jede Familie kann zum Lebensraum durch das Aussäen einer Blumenwiese beitragen.