Biberfamilien treffen den Bischof Nikolaus in der Hohen Ward

Jedes Mal, wenn sich viele Kinder mit ihren Eltern auf den Weg machen, von der Reithalle Albersloh in die Hohe Ward, ist wieder die Erwartung groß, den Bischof Nikolaus im Wald zu treffen. Unter den Biberburgkinder geht sogar das Gerücht, er solle dort wohnen.

Die Familien und Mitarbeitende der Kita Biberburg freuten sich über trockenes Wetter und hatten gerade einen Kreis auf der großen Wiese im Herzen der Hohen Ward gebildet, als schon der Nikolaus von weitem zu sehen war.

Ein Raunen ging durch die Runde, kam doch der heilige Mann in vollem Ornat mit seinem Bischofsstab und einem gewaltigen Sack über der Schulter zwischen den großen Bäumen hindurch.

Eilig stimmte Chrischi Wolf ein Lied auf seiner Gitarre an und dem Bischof scholl aus den Reihen der Kinder und Erwachsen „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ entgegen.

Gespannt waren alle, als der Nikolaus seinen Sack öffnete und die Socken herauszog, die doch in der vergangenen Woche noch in den Kita-Gruppen an einer langen Wäscheleine aufgehängt waren. Tags zuvor waren sie plötzlich über Nacht aus der KiTa verschwunden und tauchten nun mit Leckereien gefüllt wieder auf.

Mutig ging jedes einzelne Kind zum Bischof Nikolaus, um seine Gabe entgegenzunehmen. Die Vorschulkinder der Biberburg trugen als Dank ein Gedicht vor, was mit Applaus aus der Runde belohnt wurde.

Der Nikolaus hatte außer den Socken auch eine Geschichte im Gepäck. Er erzählte vom übermütigen kleinen Stern, der den weisen Männern aus dem Morgenland den Weg zur Krippe zeigen sollte, aber am Himmel immer hin und her und kreuz und quer umher flog. Glücklicherweise fanden die heiligen drei Könige den Weg zum Stall trotzdem und der kleine Stern hatte seine Aufgabe erfüllt.

Der Nikolaus verabschiedete sich schließlich mit der Erklärung, er habe noch sehr viel zu tun, mit allen Besuchen bei Kindern in der ganzen Welt. Die Biber nahmen Abschied mit einem Lied und stärkten sich anschließend mit ihrem mitgebrachten Winterpicknick.